Wir arbeiten mit zahlreichen Gruppen und Initiativen zusammen. Diese nutzen die Räumlichkeiten des Begegnungszentrums (Kerner sowie auch das Teehäuschen) für Gruppentreffen, Vereinssitzungen, Workshops, Feiern etc.
Hier finden Sie weitere Informationen zur Nutzung der Räumlichkeiten.
Wer Interesse an der Nutzung hat, kann unter info@kerner-marburg.de Kontakt zu uns aufnehmen.
Wir treffen uns regelmäßig zu Hausversammlung, so dass wir uns auch untereinander kennenlernen und gemeinsam aktiv werden. Wie zum Beispiel als Kooperationspartner*innen an den jährlich stattfindenden Internationalen Wochen gegen Rassismus (vgl. https://stiftung-gegen-rassismus.de/iwgr) oder der Gestaltung des Interkulturellen Begegnungsfestes.
Gruppen und Kooperationspartner*innen, die aktuell im Kerner aktiv sind:
Im Kerner finden Menschen, Gruppen und Initiativen eine Plattform, sich zu vernetzen, Ideen zu planen und umzusetzen. Insbesondere Menschen, die Diskriminierungserfahrungen machen mussten sowie sich mit ihnen solidarisierende Menschen und Initiativen haben hier einen sicheren Ort, um sich zu vernetzen, auszutauschen und ihre Arbeit weiterzubringen.
agent 21 Zukunftswerkstatt
Just ONE WORLD to TAKE CARE of – thomas gebauer.
Die Arbeit der agent 21 Zukunftswerkstatt von Thomas Gebauer orientiert sich seit 1998 an den lokalen und globalen Herausforderungen des Klimawandels, der Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit sowie an den Zielen der interkulturellen und interreligiösen Völkerverständigung und der Überwindung von Armut und Bildungsferne von Menschen an der Peripherie unserer Gesellschaften. Dafür organisiert Thomas Gebauer unterschiedliche Projektlinien und Werkzeuge der Durchführungen von Studienfahrten und Workcamps für Schüler/innen in Kenia/Ostafrika, der „Bewusstseinsbildung Nord-Süd-Konflikt“, der Vernetzung von lokalen Initiativen in diesen Themenfeldern sowie die Verknüpfung des bildungspolitischen Schwerpunkts „Afrika“ mit dem Thema „Fremdenfeindlichkeit“ im Bereich der Antirassismusarbeit und Demokratiebildung. Dazu entwickelt Thomas Gebauer Bildungsangebote und Projektbausteine in den Arbeitsfeldern und öffentlichen Räumen der bildenden Kunst und Kommunikation unter Herausstellung der gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung von Recycling, der synergetischen soziokulturellen Ressourcenbündelung und der zivilgesellschaftlichen Netzwerkarbeit.
Wir wollen Hürden abbauen und geflüchteten Menschen neue Möglichkeiten für gesellschaftliche Teilhabe eröffnen.
Unsere Arbeit gliedert sich in folgende Bereiche: Beratung von Geflüchteten, Begleitung bei Ämtergängen etc., Nachhilfe und Schulangebote, Fahrradwerkstatt, Öffentlichkeitsarbeit, Feste, etc.
Treffen: 1. Dienstag im Monat 18:30 bis 21:00
Sprache bei den Treffen: deutsch, bei Bedarf englisch
Friedensbewegung in Marburg – Als Bündnis Nein zum Krieg sagen wir: Eine andere Welt ist möglich! Statt Bedrohungsszenarien, mehr Militär und Waffenexport brauchen wir Bewegung für Abrüstung und eine neue Sicherheitspolitik auf der Grundlage fairer internationaler Beziehungen. Das für Kriege und Kriegsvorbereitungen ausgegebene Geld wird dringend gebraucht zur Finanzierung der Gemeinschaftsaufgaben und für eine sozial-ökologische Wende. Wir unterstützen die Ächtung und Beseitigung aller Atomwaffen. Wir als Gewerkschafter*innen, Linke, Christ*innen mischen uns aktiv ein in die Auseinandersetzungen für den Frieden und gegen Militarismus und Kriegstreiberei. Die Zusammenarbeit mit allen am Frieden Interessierten, insbesondere auch mit den in der Umwelt- und Klimabewegung Aktiven ist uns besonders wichtig. Wir arbeiten daran, für die bisher in 4-wöchigen Turnus stattfindenden Gesprächstreffen und für konkrete Aktionsformen neue Lösungen zu finden.
Für die gleichberechtigte Teilnahme aller am Verkehr mit einem Schwerpunkt auf dem Nicht-PKW-Verkehr.
Wir streben die Stärkung des ÖPNV an, wollen sozial schwächere Gruppen im Alltagsverkehr stärken. Wollen mehr Ruhe und eine bessere ‚Aufenthaltsqualität‘ (O-Ton Ex-OB Vaupel) für Marburg erreichen. Wir sehen eine Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) als essenziell für die Erreichung der Klimaziele der Stadt Marburg an.
Treffen: 1. Mittwoch im Monat 18.30 – 20.30 Uhr, Teehäuschen · Sprache bei den Treffen: deutsch
Die Deutsch-Französische Gesellschaft Marburg organisiert im Kerner und an anderen Orten immer wieder Vorträge, Lesungen, Chansons-Abende oder auch Spielabende für Frankophone und Frankophile und freut sich über neue Partner und Kooperationen. Die Veranstaltungen werden über die Webseite der Gesellschaft und über Newsletter angekündigt.
Die Initiative Afghanisches Hilfswerk e.V. (IAH) ist ein gemeinnütziger Afghanisch-Deutscher Verein, der 1994 in Marburg gegründet wurde. Der Verein setzt sich seitdem sowohl in Afghanistan als auch in Deutschland für Bildung, Hilfe zur Selbsthilfe und Verbesserungen der Lebensbedingungen ein. In Marburg unterstützt die Initiative mit zahlreichen Projekten, Veranstaltungen und Maßnahmen zur Integration.
Die Initiative Solidarische Welt Marburg e.V. (ISW) als Trägerverein des Weltladens am Markt setzt sich seit 40 Jahren ein für: benachteiligte Produzent*innen in Ländern des Globalen Südens durch den Fairen Handel; Globales Lernen: Bildung und Aufklärung über die Zusammenhänge globaler Waren und Ungleichheiten; eine friedliche, gerechtere und sozialere Welt- und Wirtschaftsordnung. Förderverein
Die ISW besteht aus verschiedenen Arbeitsbereichen: Kaffee-Gruppe (Partnerorganisationen Lateinamerika, Frauenrechte, Fairer Kaffeehandel), Bibliothek (Bücher, DVDs, Lernkisten), Veranstaltungsgruppe (Vorträge, Lesungen, Filme), Bildungsgruppe êpa! (Kinder/Jugendliche), Ladenteam (Verkauf fair gehandelter Produkte). Rund 80 Ehrenamtliche sind aktiv.
Seit 2008 haben Zuwanderer aus Russisch sprachigen Gebieten und Deutsche den Verein gegründet. Wir streben an, für und mit Zuwanderern gemeinsam Veranstaltungen zu Geschichte, Kultur, Frieden, Antirassismus, Völkerverbindung und Ökologie zu organisieren und durchzuführen.
Medizinische Versorgung von Menschen ohne Papiere und ohne Krankenversicherung
Wir sind aktuell 6-10 Menschen, vorwiegend Studierende, treffen uns 1x/Woche im Teehäuschen für unser Plenum und besprechen dort alle Fälle, die über die Woche bei unserem Diensthandy eingegangen sind. Zudem ist das Teehäuschen auch unsere Rechnungsadresse. Wir arbeiten mittlerweile nicht mehr nur spendenbasiert sondern werden auch von der Stadt finanziert, trotzdem sind wir der Meinung dass Gesundheit ein Menschenrecht ist und der Staat eine Lösung finden muss, dass ALLE Menschen in Deutschland medizinische Versorgung bekommen können. Daher möchten wir uns langfristig abschaffen und verstehen uns nur als Notlösung.
Treffen: dienstags 20:00, im Teehäuschen · Sprache: deutsch
Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Marburg e. V.
Wir sind der Verein der chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Marburg e. V. Unser Team ist jung, offen, lebhaft und kreativ. Wir möchten Marburger Chinesen helfen, sich in der deutschen Gesellschaft besser zu integrieren. Chinesen, die in Marburg leben, möchten wir dazu motivieren, sich vielfältig zu engagieren. Durch mehr Kontakte mit Stadt, Bevölkerung, Instituten und Organisationen werden wir Deutschland besser verstehen lernen. Auch möchten wir die Kenntnis der chinesischen Kultur Deutschland näher bringen.
Öffnungszeit: 16.00 bis 18.00 Uhr Mittwochs
Kontakt: Verein der Chinesischen Wissenschaftler und Studenten in Marburg e.V. (VCWSMR) · E-mail: vcwsmr@hotmail.com · Anschrift: Weidenhäuserstr. 32, 35037 Marburg · Geschäftsstelle: Galerie JPG, Weidenhäuserstr. 34 · www.china-marburg.com
Mafia Club
Mafia Club Marburg
Intellektuell-psychologisches Brettspiel
Jugendliche und Erwachsene aus der Ukraine treffen sich donnerstags zum gemeinsamen Mafia-Spiel im Teehäuschen. Das Spiel fördert die Fähigkeit, den eigenen Standpunkt zu vertreten, andere zu beobachten, zu analysieren, sich schnell zu orientieren und Logik zu entwickeln. Viele beginnen, sich selbstbewusster zu fühlen und finden Freunde. Zukünftig soll das Spiel auch auf deutsch durchgeführt werden.
Wir machen politisches Theater angelehnt an das Theater der Unterdrückten/Forum Theater.
Wir sind eine flinta*-Gruppe, die sich immer montags in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen trifft. Außerdem sind wir keine offene Gruppe, weil wir einen sehr persönlichen und sicheren Raum schaffen wollen. Mit theatralen Methoden wollen wir schauen, was das Politische in unseren privaten Leben ist.